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Salome

Salome
„Ein gesprochener Exzess von Grausamkeit und Wollust“

Salome, die junge Frau die mit ihrem Tanz alle um den Verstand bringt, ist zum Mythos geworden, der bis heute viele Interpretationen erfahren hat. Maler, Musiker und Dichter haben die Geschichte von Salome und Johannes des Täufers immer wieder neu erzählt und die Abgründe menschlicher Macht und Grausamkeit geschildert. In der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts wurde Salome zur Ikone des neuen Frauenbildes, einer femme fatale, zur schillernden Verkörperung neuer Optionen der weiblichen Identität.

Wir möchten Ihnen einige dieser Texte aus zwei Jahrtausenden vorstellen und Sie mitnehmen in die geheimnisvolle, spannende und archaische Welt dieser Geschichte, in der sich Kunst und heilige Schrift begegnen. Neben berühmten Texten von Oscar Wilde oder Heinrich Heine, hören Sie auch unbekanntere Interpretationen und Kritiken des Geschehens in Prosa und Versform.

Die Lesung richtet sich an alle Literatur- und Kunstinteressierten. Sie eignet sich auch ergänzend zu Ausstellungen oder Musikaufführungen.
Die musikalische Gestaltung wird bei diesem sehr speziellen Thema unmittelbar mit dem Auftraggeber abgesprochen.
Ein Kunsthistoriker, der Sie durch die Geschichte der Salome-Darstellungen führt, kann ebenfalls hinzugebucht werden.

Mit:

  • Sibylle Bertsch ( Schauspielerin)
  • Udo Thies ( Schauspieler)