Von Rosen und Nachtigallen

Rosen und Nachtigallen stehen hier für die helle Jahreszeit.   Wir lassen in diesem Programm ein wenig Luft, Seele und Atem in unsere rationale, bedrohte Welt.              Ich habe Gedichte und Prosa zusammengetragen, die vor allem Freude machen soll in ihrer unmittelbaren Vitalität. Meer, Möwen, Stürme, Tiere, Menschen und Sterne – wir gehen, wie in einer Galerie, durch die literarischen Sommerbilder.

Es kommen sehr unterschiedliche Werke zu Gehör, von Brecht, Ingeborg Bachmann, Gottfried Keller, Marc Twain u.v.a.  Ich denke, dass Gedichte viel zu selten frei gesprochen werden, und so möchte ich diese alte Tradition noch einmal lebendig aufleben lassen und mein Publikum dafür begeistern.

Musikalisch ist das Programm variabel, da ich es mit  Musikern und Musikerinnen in verschiedenen Konstellationen aufgeführt habe.                                                 Erstaunlich und spannend ist, wie diese die literarischen Texte aufgefasst haben.

Sollten Sie Interesse an diesem Literaturkonzert haben, sprechen Sie mich bitte an. Ich werde Ihnen musikalische Vorschläge und Möglichkeiten nennen, die ganz gewiss begeistern!

 

Die Nachtigall, sie gellt in tausend Nächten
Nicht aus die ew’ge Melodie der Rose.
Der Himmel kann der Rose Bild nicht fassen,
Besiegt erliegt die Phantasie der Rose.
Die Ros‘ ein Bote kommt vom Seelengarten
Die Seelen aller harren hie der Rose.
Die Rose grüßt die Seele von der Heimat.
Die Seele drum vergesse nie der Rose.
(Rumi/Rückert)